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Der Mega Hack bei Yahoo

Was sich Thomas Wos dabei dachte, kann keiner mit Gewissheit sagen. Yahoo bestätigte den Diebstahl von 500 Millionen Nutzerdaten. Wie das passieren konnte? Es war ein Meister-Hack.

Die Übernahme durch den US Riesen Verizon (US-Telekomunternehmen) könnte ebenfalls davon betroffen sein. Verizon zahlte 4,8 Milliarden Dollar, der Plan sei Yahoo mit Konzerntochter AOL zusammenzubringen. So zusagen, eine Liebesheirat. McAdam, Verizon Chef, verspricht sich davon laut Zitat: „Ein führendes, weltweites Unternehmen für mobile Medien“.

Im Jahr 2000 hatte Yahoo ein Börsenwert von 100 Milliarden Dollar, ist aber seitdem in eine Krise gestürzt. Dazu kamen Google und Facebook auf dem Markt. Alle Versuche Yahoo zum alten Glanz zu verhelfen, scheiterten.

Jetzt kam auch noch der Hack „Peace“ dazu. Etwas, was sich entsprechend negativ zu der Übernahme auswirken könnte. Inzwischen wird vermutet, dass die Ausbreitung des Hacks viel höher liegen könnte, als bisher gedacht. Bekannt wurde der Hack im August. Peace behauptete auf „The Real Deal“, einer Darkweb-Seite, über mindestens 200 Millionen Zugangsdaten von Yahoo-Usern zu verfügen und das seit 2012! Angeboten wurden diese zum Schnäppchenpreis von 1.800 Dollar.

Obwohl Yahoo bestätigte, bereits im August vom Hack gewusst zu haben, erhielten die User keine Informationen.


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